Tag 3 – 18.05.2016 – USA

Um 06.30 h stehen wir ohne dass der Wecker uns wecken muss auf, frühstücken selbstgemachte Sandwiches und O-Saft im Motelzimmer in Lake Havasu City. Wir sind schon voller Vorfreude auf den Tag. Nachdem wir alle Sachen gepackt haben, und uns fertig gemacht haben, sitzen wir um 07.50 h im Auto und machen uns auf den Weg in Richtung Grand Canyon. Heute schlagen wir einen kleinen Umweg über ein Stück der Route 66 ein. Doch zunächst machen wir halt bei der London Bridge in Lake Havasu City. Eine Brücke die tatsächlich mal in London gestanden hat und per Schiff nach hier geschafft und wieder aufgebaut wurde. Danach tanken wir unser Auto „Kit“ noch voll, ziemlich seltsames System hier in den USA. (In die Tankstelle rein, Kreditkarte abgeben, sagen für wieviel Dollar man tanken möchte, draußen tanken und wieder herein, Kreditkarte abholen).

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Dann geht es weiter in Richtung Oatman, ein alter Goldgräberort, der jetzt nur noch rein touristisch ist. Vorher beginnt die legendäre Route 66. Einfach nur Geil! Hier machen wir direkt ein paar Fotostopps.

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Auf unserem weiteren Weg nach Oatman, staunen wir über diese Einsamkeit, uns kommt es vor als wären wir völlig alleine hier. Uns kommen in ca. einer Stunde maximal 5 Autos entgegen. Jedes mal wenn wir aussteigen, sind wir überwältigt von dieser Stille. Man hört wirklich gar nichts. Total unwirklich.

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Nach weiteren Fotostopps erreichen wir Oatman. Hier ist wirklich viel los, es gibt nicht nur menschliche Besucher.

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Wir verbringen ca. eine Stunde in diesem süßen Ort. Danach geht es weiter. Jetzt fährt Janin einen der schönsten Abschnitte dieses Teils der 66. Es wird kurvig.

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Einen ganz kurzen Stopp machen wir in Kingman. Hier schauen wir nur mal kurz ins örtliche Visitor Center. Bevor wir in Seligman ankommen, halten wir beim Hackberry General Store. Hier gefällt es uns sehr gut. Es ist so, wie man sich die Route 66 vorstellt.

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Kurz bevor wir uns losreißen können, fängt es an zu regnen. Aus leichtem Nieselregen wird schnell ein richtig heftiger Schauer. Auf einmal sind es statt 27°C nur noch 11°C. Janin ist nicht begeistert und friert natürlich.

Als wir in Seligman ankommen, brummt uns beiden der Magen. Wir beschließen in Lilo’s Café zum Mittag zu essen. Das Café gehört einer deutschen Auswanderin. Wir essen beide einen Burger und trinken eine Cola. Wir müssen uns noch daran gewöhnen, dass die Getränke und die Portionen hier ziemlich groß ausfallen. Es gibt quasi nur die Einheitsgröße von 0,5 L zu trinken, womit besonders Janin arg zu kämpfen hat.

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Nachdem wir gesättigt sind, fahren wir ein kleines Stückchen weiter zu Angel Delgadillo. Einem alten Barbier, der den Tourismus auf der Route 66 erst wieder so richtig ins Rollen gebracht hat. Er besitzt eine Eisdiele und einen Souveniershop, letzterer war damals ein Friseursalon. Angel ist richtig bekannt, jeder möchte ein Foto mit ihm machen. Wir haben heute Glück, er ist wirklich in seinem Shop und wir ergattern auch ein Foto, wenn auch nur aus sicherer Entfernung.

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Jetzt geht es für uns endlich zum Grand Canyon. Hier kommen wir um 17:20 h an, checken in unser Hotel, der Yavapai Lodge ein, ziehen uns schnell etwas wärmeres an und machen uns auf den Weg zum Mather Point. Kurz bevor wir den gewaltigen Krater erreichen, schließe ich die Augen und Janin führt mich. Dann ist es endlich so weit. Uns fehlen die Worte, man kann nicht beschreiben, oder auf Fotos festhalten wie unglaublich schön und beeindrucken es hier ist.

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Nachdem wir diesen wunderbaren Ausblick einige Zeit genossen haben, knurren unsere Mägen erneut. Wir entscheiden uns nur noch für eine Pepperoni Pizza to go und essen diese bei einem Bier in unserem Zimmer. Danach fallen wir überwältigt und todmüde ins Bett.

Ein wahnsinnig toller Tag geht zu Ende.

 

 

 

 

 

 

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